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Das Hauptmerkmal eines 3D Fernsehers ist selbstverständlich dessen Potenzial, Bilder in 3D auszustrahlen. Ähnlich wie bei den 3D Filmen im Kino, werden die Darstellungen auf dem Fernsehbildschirm durch den 3D Effekt realistischer und greifbarer. Dennoch hat das 3D Fernsehen auch seine negativen Seiten.
Zunächst empfinden viele die 3D Brille als störend. Damit man 3D Fernsehen genießen kann, braucht jeder Zuschauer eine 3D Brille. Sollten also Freunde zum Filmschauen vorbeikommen, muss man für solche Gegebenheiten Extrabrillen zur Verfügung haben. Abhängig von der Größe der Familie oder des Freundeskreises, können die Kosten für die Anschaffung einer großen Anzahl an 3D Brillen ziemlich teuer werden. Des Weiteren gibt es dann noch das Problem mit den Brillenträgern. Auch wenn es möglich ist, die 3D Brille über der normalen Brille zu tragen, können Brillenträger das eher als unangenehm empfinden.
Ein weiterer Nachteil sind Nebenwirkungen wie Müdigkeit der Augen, Kopfschmerzen, Überkeitsgefühl und Schwindel. Diese Symptome sind zum Teil vergleichbar mit Reisekrankheit und verhalten sich auch ähnlich - einige bekommen sie andere nicht. Experten führen diese Nebenwirkungen nicht generell auf das 3D Fernsehen oder den 3D Fernseher zurück, sondern auf schlecht inzenierte 3D Inhalte. Entscheidend ist daher ob der Film tatsächlich in 3D produziert wurde. Er kann nämlich auch von 2D nachträglich auf 3D hochgerechnet worden sein, welches wiederum Auswirkung auf den Anteil an schnellen Bildern und an Kameraschwenken hat.
Zuletzt können beim 3D Fernsehen sogenannte ‚Gosting-Effekte' bzw. Geisterbilder auftreten. Diese entstehen durch das inkorrekte Adressieren und somit falsche Wahrnehmen des Bildmaterials, welches den Tiefeneffekt bewirken soll. Visuell macht sich das durch verschwommene Bilder, halbtransparente Schattenränder oder Nachzieheffekte störend bemerkbar, was wiederum mit dem Bild eines 3D Fernsehers verglichen werden kann, welches man sich ohne eine 3D Brille ansieht.
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