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In den letzten 10 Jahren wurde Telemedizin dazu verwendet, um Krankheiten in Drittweltländern über das Internet zu behandeln. Dr. Ellen M. Einterz aus Kamerun hält das für eine wunderbare Idee, doch sie warnt, dass das „Funkeln der Satelliten die Aufmerksamkeit und Gelder von den wesentlichen Problemen der Gesundheit und Gesundheitsproblemen auf diesem Kontinent ablenkt“. Grundbedürfnisse wie sauberes Wasser, Transportmittel, Verkehrswege und Bildung stehen immer noch ganz oben auf der Liste.Telemedizin wird gegen Krankheiten wie AIDS, Malaria, Tetanus und Tuberkulose nichts ausrichten können, da die Mittel um diese zu bekämpfen bereits bekannt sind, doch es fehlt an den benötigten Mitteln und Einrichtungen, so Dr. Einterz. Computer sind toll wenn es Strom gibt und die zuständigen Personen entsprechend ausgebildet sind, und wissen, wie man sie bedient. Es ist immer noch viel nötig, damit Telemedizin hier funktionieren kann, so die Ärztin. Ganz besonders medizinische Grundversorgung ...
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